El Hierro und La Palma
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El Hierro und La Palma liegen westlich von La Gomera. Von Teneriffa aus gibt es Fährverbindungen zu beiden Inseln, von Los Cristianos und Santa Cruz de Teneriffa.
El Hierro ist die kleinste und die südwestlichste der Kanarischen Inseln. Ihre Westküste stellte für die Europäer lange Zeit das Ende der Welt dar. Die ursprünglichen Bewohner von El Hierro nannten sich Bimbaches, welche ein Untervolk der Guanchen sind. „Hierro“ ist das spanische Wort für Eisen und Experten glauben, der ursprüngliche Name der Insel sei „Eseró“, was „stark“ in der Sprache der Bimbaches bedeutet. Anfang des 15. Jahrhunderts eroberte der Franzose Jean de Béthencourt, durch Verhandlungen mit dem damaligen König der Bimbaches, die Insel. Er versprach den Bimbaches, dass er ihre Freiheit respektieren würde, jedoch hielt er sein Versprechen nicht ein. So endete das Leben der Ureinwohner El Hierros in Sklaverei. Ihre steinzeitliche Kultur verlor sich rasch an die neuen Siedler, die die Eroberer mitbrachten, und mit der Zeit siedelten sich viele Franzosen und Galicier auf der Insel an. El Hierro ist, wie alle Kanaren, vulkanischen Ursprungs und die jüngste Insel des Archipels. Die Vegetation ist hier weniger üppig als auf den anderen Inseln, dafür gibt es auf El Hierro eine einzigartige Tierart, nämlich die „El Hierro Rieseneidechse“. Auf Spanisch „Lagarto gigante“.
La Palma ist die nordwestlichste und fünftgrößte der Kanarischen Inseln. Ihre Hauptstadt ist Santa Cruz de la Palma. Die ursprünglichen Bewohner von La Palma hießen Awaritas und gehörten zum Volk der Guanchen. Nach der Besetzung der Spanier im 15. Jahrhundert, wurden die Awaritas entweder umgebracht, in die Sklaverei verkauft oder in die spanische Bevölkerung integriert, daher sind sie heute ausgestorben. La Palma bietet eine einmalige Natur und Landschaft und besitzt die höchste Anzahl an Pflanzenarten der Kanarischen Inseln. Auch gibt es hier eigene Tierarten, darunter eine Rieseneidechse, die lange als ausgestorben galt und erst 2007 wiederentdeckt wurde. Außerdem gibt es viele Vogelarten, wie zum Beispiel die allgemeine Alpenkrähe oder den La Palma Buchfink, die nur auf La Palma vorkommen, so wie viele Arten von Schmetterlingen und anderen Tieren. Wegen der Höhe der Berge und der Lage, bietet La Palma perfekte Bedingungen für Astrologen. Deshalb wurden hier viele Observatorien gebaut. La Palma ist also ein idealer Ort für Naturliebhaber.
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