Erfahrungsbericht vom Praktikum auf Fuerteventura
Britta hat ein Hotelpraktikum als Direktionsassistentin auf Fuerteventura absolviert. Nun erzählt sie uns von ihrer Arbeit im Hotel, wie sie überhaupt dazu kam ein Praktikum zu machen und warum sie sich für s-w-e-p entschieden hat.
Hallo, ich bin Britta, 27 Jahre alt und habe gerade ein Praktikum als Direktionsassistentin auf Fuerteventura gemacht. Seit September letzten Jahres bin ich jetzt hier und ich muss sagen, es geht mir hervorragend. Mit der Auswahl des Hotels und der Abteilung wurden meine Träume erfüllt.
Schon nach kurzer Zeit konnte ich viele Tätigkeiten selbständig übernehmen, so dass ich wirklich eine große Unterstützung für den Direktor war. Ich hatte sehr viel zu tun, aber es war mir so lieber, als herumzusitzen und mich zu langweilen. Da ich mich sehr engagierte, hat mir der Direktor sogar die Vertragsgestaltung mit den jeweiligen Reiseveranstaltern erklärt, so dass ich auch mit dem Rezeptions-Chef die monatlichen Abrechnungen machen konnte. Aufgrund meines motivierten Arbeitseinsatzes hat mir der Direktor eine Arbeitsstelle nach Praktikumsende in Aussicht gestellt. Seit Mitte April bin ich nun als Rezeptionistin mit Arbeitsvertrag und einer guten Vergütung im Hotel tätig. Ich freue mich riesig darüber, da ich schon mit dem Gedanken losgeflogen bin, falls es mir gefallen sollte, auf Fuerteventura zu bleiben.
Dabei war das Praktikum anfangs nur eine Art Notlösung. Ich habe ja meine Ausbildung als Übersetzerin erfolgreich abgeschlossen und wollte natürlich einen richtigen Job haben. Aber da habe ich leider lange vergeblich gesucht. Ich bin dann im Internet auf verschiedene Praktikumsbörsen gestoßen und so reifte der Gedanke vielleicht doch erst ein Praktikum zu machen, um nicht ganz ohne etwas dazusitzen. Damit kann man ja schließlich auch noch etwas Erfahrung sammeln dachte ich mir. Und wenn ich schon die Wahl hatte, dann habe ich mir natürlich das Praktikumsland nach Sonnenstunden ausgewählt. Deswegen sind es dann die Kanarischen Inseln geworden, auf denen ich dem Winter in Deutschland entfliehen wollte.
Ich habe dann die Praktikumsorganisation s-w-e-p gefunden, die direkt auf Teneriffa sitzen und somit auch immer in greifbarer Nähe sind, wenn es doch mal Probleme geben sollte. Ich hatte zunächst per E-Mail nachgefragt, was passiert, wenn sie keinen Platz für mich finden würden. Die erste Antwort war: Wir finden einen Platz! …das hat mich dann schon etwas stutzig gemacht. Aber nachdem mir die Vermittlungsagentur geschrieben hatte, dass es wirklich äußerst selten vorkäme und wenn, dann gebe es die Anmeldegebühr zurück. Ist doch super oder? Das fand ich dann auch überzeugend. Nach meiner Anmeldung hat mir s-w-e-p dann den Platz auf Fuerteventura vermittelt, das ging alles ganz schnell. 2 Wochen nach meiner Bewerbung hatte ich schon die Zusage. Und da ich mich ja auch relativ kurzfristig beworben hatte, hieß es dann schon Koffer packen. Und jetzt bin ich schon über ein Jahr hier und genieße jeden Tag auf’s Neue. Klar, ist die Arbeit auch manchmal etwas anstrengend, aber dass man danach noch am Strand den Tag ausklingen lassen kann, ist schon ein echter Vorteil gegenüber dem Arbeiten in Deutschland. Und auch das Arbeitsklima ist ganz anders, als ich es von meinen bisherigen Praktika in Deutschland kenne. Irgendwie entspannter, trotz des hohen Stressfaktors in der Hotellerie. Und dass ich durch das Praktikum jetzt auch einen richtigen Job gefunden habe, ist natürlich der wichtigste Grund, warum ich jedem nur empfehlen kann ein Praktikum zu machen!
Man sollte dabei nicht zurückschrecken, auch eine Vermittlungsorganisation in Anspruch zu nehmen, aber man sollte wirklich vergleichen. Was manche an Gebühren erheben ist echt der Wahnsinn, aber bei s-w-e-p war das alles anders. Auch der Service ist echt super und die Betreuung, wenn auch nur per E-Mail bzw. Telefon, ist sehr gut. Zumindest hatte ich auf meine E-Mails immer schon nach ein oder zwei Tagen eine Antwort.
So, jetzt werde ich aber mal meine Strandtasche packen und noch etwas die Sonne genießen. Denn Fuerteventura hat neben der Arbeit auch noch andere Vorzüge. Ich liebe zum Beispiel den Playa de Jandía. So einen langen weißen Strand habt Ihr noch nicht gesehen! Wahnsinn! Und das nur wenige Meter vom Hotel entfernt, sodass ich öfter auch mal gleich nach der Arbeit an den Strand gehe. Wer sich hier sportlich betätigen möchte, kann das natürlich auch gern tun (ich lieg aber lieber faul in der Sonne). Ihr könnt hier Surfen lernen, Tauchen gehen oder Beach Volleyball spielen. Jeder sollte hier also etwas finden, was ihm Spaß macht.
Ich hoffe, der kleine Einblick hilft Euch dabei über ein Praktikum nachzudenken, wenn es bspw. nicht gleich nach dem Studium mit einer Festanstellung klappt. Manchmal muss man eben den unbequemen Umweg nehmen um ins Paradies zu kommen. So wie ich.
Liebe Grüße, Eure Britta
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