Fuerteventura –Surferparadies auch im Winter
Fuerteventura, nach Teneriffa die zweitgrößte Insel der Kanaren, bietet seinen Besuchern eine Vielzahl an sehenswerten Eigenschaften. Eine Vegetation, die an eine Mondlandschaft erinnert, Berge, die jeden Wanderer in Entzücken versetzen und endlose, traumhaft weiße Strände. Doch letztere sind längst nicht mehr nur das Domizil von Ruhesuchenden oder Badewütigen, denn schon seit vielen Jahren ist Fuerte auch ein Mekka für Surfer.
Der Surfsport gliedert sich heutzutage in viele verschiedene Arten auf, so gibt es zum Beispiel das Windsurfen, das Kitesurfen, das Reiten der Wellen mit dem Bodyboard oder das klassische Surfen. Ihnen allen gemein ist die Leidenschaft für das Meer und das Besondere. Ein Sport, der sowohl Körper als auch Geist fordert, das Extreme bietet und gleichzeitig lehrt, mit der Natur und Ihren Launen zu leben. Eben jenen ist man nämlich unterworfen, wenn man auf gute Bedingungen in Form von Wellen wartet. Und Wellen gibt es auf Fuerteventura en masse!
Durch ihre exponierte Lage im Atlantischen Ozean und ihre milden Klimaverhältnisse bieten die Kanarischen Inseln ganzjährig ideale Voraussetzungen für den Surfsport und werden oft auch liebevoll “Hawaii Europas” genannt. Gerade im Winter treffen durch den starken Seegang des Atlantiks und dem verhältnismäßig schwachen Wind Wellen der Superlative ein. Das Hauptgebiet des Surfsports erstreckt sich auf Fuerteventura im Norden der Insel rund um die bekannten Ferienorte Corralejo und Cotillo, wobei es natürlich auch im Süden rund um Morro Jable und Playa Barca genügend Gelegenheit zum Wellenreiten gibt. Bretter, Wetsuits und weitere Ausrüstung findet man in den zahlreichen Shops, wobei der Preisvergleich sich oftmals lohnt. Anfänger sollten sich allerdings zunächst in erfahrene Hände, so zum Beispiel in Surfschulen begeben. Dort wird einem gezeigt, wie genau der Sport funktioniert und welche Dinge bzw. Gefahren man beachten muss – von diesen gibt es beim Surfen nämlich einige. Ganz abgesehen davon, dass der Sport von außen betrachtet wesentlich leichter aussieht, als er letztendlich ist. Spaß ist dennoch auf jeden Fall vorprogrammiert.
Viele der surfbaren Wellen auf Fuerteventura brechen nicht an Sandstränden (Beachbreaks), sondern am Riff (Reefbreaks). Orte, die eher Könnern vorbehalten sind und nicht viele Fehler erlauben, was Wellennamen wie “ Suicides” oder “Spew Pits” schon verraten. Ebenso muss man auch die Strömungs- und Windverhältnisse einschätzen können, welche im Norden der Insel zumeist bessere Bedingungen liefern, als im Süden. So kommt es auch, dass man am Flag Beach auf Fuerteventura fast ständig Wind- und Kitesurfer der nächsten Böe hinterherjagen sieht und man in Corralejo aufpassen muss, nicht mit einem Surfer zusammenzustoßen, der gerade mit seinem nassen Brett die Hafenpromenade heruntereilt.
Lasst Euch also verzaubern von diesem exotischen Sport, sei es auf Fuerteventura oder den anderen Inseln. Probiert Euch aus Spaß einmal in einem Kurs aus, verbessert Euren Bottom Turn oder genießt einfach die entspannte abendliche Atmosphäre in einer Surfer-Bar und begegnet dabei vielleicht sogar dem ein oder anderen Profi.
In diesem Sinne: Hang Loose!
Euer s-w-e-p-Team
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